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"Nun habe ich gerade zum ersten Mal in Gaenze Agustins neue CD gehoert und bin geradezu bis ins Mark erschuettert. Da lauscht man Werken von Bensusan, Mckee, Ross, Fix,
Finger und wie sie alle heissen moegen und zieht viellicht den Hut ob der Komplexitaet in der Musik und Virtuositaet der genannten Herren, aber was der liebe Agustin da hingelegt hat, ueberzeugt mich viel viel mehr, als alle schicke Akrobatik und intellektuelle Abgehobenheit.
Agustin hat 12 wundervolle einfuehlsame Songs eingespielt, einige kennt man aus seinem Youtube-Kanal und zu meiner grossen Ueberraschung singt der Kerl auch noch sehr schoen, ich versteh zwar nix, weil mein Spanisch auf das Bestellen von Bier, Wein und Speisen begrenzt ist, aber hey - klasse.
Besonders toll finde ich das Agustin immer die Melodie in den Vordergrund stellt und alles immer hoechst musikalisch, beruehrend und nachvollziehbar ist. Kein Schnickschnack der vom wesentlichen - der Melodie - ablenkt. Meist ruhig in der Grundtendenz, doch ab und zu gehts doch lebendiger und groovy zur Sache. Alles ist auf hoechstem Niveau arrangiert, komponiert und sehr geschmeidig eingespielt. Klingt dazu noch top!
Ich habe ein paar Mal ganze fette Dauer-Gaensehaut bekommen, sei es bei "The Water is wide" (fuer mich die schoenste Version die ich kenne und ich kenne einige), "Precious Moments" (mit wundervollem Phrasing und sooo viel Ausdruck, dass es fast zu Traenen ruehrt), oder "Goodwill" mit absoluter Ohrwurm-Qualitaet und doch komplexer Harmonik.
"Paper Planes" ist leicht angejazzt und ein Song wie ich ihn liebe ...irgendwo zwischen lockerflockig und doch mit einer Prise Melancholia.
Der Titelsong "Words I couldnn't say" ist aber mein derzeitiger Favorit. Tolle Melodie, unaufdringliche Guitarpercussion und ein super dynamisches Spiel..Wow... Am Ende der CD wirds dann richtig herbstlich. "Scarabaeus" ein herrlicher Song zwischen Ballade mit viel Tiefe und groovigem Song mit einigen kraftvollen und auch teilweise sehr komplexen Einwuerfen...auch wieder zum Heulen schoen.
Und Mann Agustin - Du hast einen tollen Ton! Meine absolute Bewunderung ist Dir sicher. Mit Dir wuerde ich glaube ich gerne Konzerte geben....mmmhhh...da muessen wir wohl mal was organisieren."
mehr zu Roland Kalus unter http://www.akustik-gitarrist.de
mehr ueber Ulli Boegershausen unter: http://www.boegershausen.com
Andreas Cuntz über "You Opened My Eyes"
"… dein „You opened my eyes“ – da ist soooo viel in der Melodie-Linie… das Ungewisse – das vorwiegend Lebensfrohe – aber auch die Sehnsucht – und dann die Kraft es anzupacken – Wenn man es schafft „die Augen zu öffnen“, gibt Dein Song den Rest um Klarheit in den verschwommenen Blick zu bekommen"
mehr zum Gitarrenbaumeister Andreas Cuntz unter: http://www.ac-guitars.com
I love this song and I think the arrangement is pretty much perfect. Kudos! (Zane Charron)
spitze! sehr gut gelungen, auch den Kyser Short cut kenn' ich nun (Alex Kabasser)
Wonderful!!!! (Adam Rafferty)
Hi Agustin, Very nice piece ! I enjoyed listening !
All the best, Jacques (Jacques Stotzem)
You're a good arranger but also a good composer, it's not true for everybody! Congratulation! (Francois Sciortino)
Bericht in der "Allgemeine Zeitung" zum Konzert im Kulturgut Bechtolsheim:
Heiter und gelöst ist die Stimmung schon vor Konzertstart von Agustin Amigó im „Kulturgut“. Viele der Besucher nutzen die Gelegenheit, in der Weinstube ein Glas zu trinken, bevor der Musikgenuss beginnt.
Im ersten Teil präsentiert Agustín Amigó sowohl eigene Kompositionen als auch Bearbeitungen verschiedener Hits aus Rock und Pop. Der auf Teneriffa geborene Musiker erhielt nie Musikunterricht, das Gitarrespielen hat er sich mit zehn Jahren selbst beigebracht, und durch fleißiges Üben kam er schon mit 13 bei „Jugend musiziert“ in Valencia ins Finale. Über das erste Stück des Abends erzählt er: „Den Song habe ich geschrieben, als ich nachts nicht schlafen konnte vor Freude über meine neue Gitarre, die ich mir gerade gekauft hatte.“ Das Instrument aus der Werkstatt von Andreas Cuntz ist auch wirklich ganz wunderbar, mit vollem, weichem, runden Klang.
Ein Song, der Mutter gewidmet
Einen weiteren Song hat er seiner Mutter gewidmet: ein getragenes Musikstück, in dem man die spanischen Elemente durchaus erkennen kann. Mit „Friends“ bedankt er sich bei seinen Bechtolsheimer Gastgebern: „Das Kulturgut ist wirklich wundervoll - das haben die beiden so schön gemacht. Es ist mir eine Ehre, hier spielen zu dürfen.“
Er steht auf der Bühne in Jeans, T-Shirt und Sweatjacke, auf dem Kopf eine Tweedmütze, wiegt sich leicht in den Knien und spielt, „als ob das gar nichts wäre“ - unaufgeregt und hingebungsvoll. Bekannt wurde Amigó durch seine Arrangements von bekannten Titeln verschiedener Interpreten. Beispiele dafür: „Time after Time“ von Cindy Lauper oder „Sweet Caroline“ von Neil Diamond - eines seiner Lieblingsstücke, wie er sagt.
„In den 70er und 80er Jahren war die Musik vielleicht nicht die Beste“, meint er, „aber das war das, was man so gehört hat.“ So wie das Stück der Pet Shop Boys, „Suburbia“. „Ich hoffe, Sie haben Vergnügen daran, sich in diese Zeit zurück versetzen zu lassen“, sagt er zum Publikum gewandt. Greatest Hit unter seinen Arrangements ist zweifelsohne „Video killed the Radiostar“, das einzige Stück der „Buggles“, das in die Charts gelangte und dem die Amigó‘sche Interpretation ein Augenzwinkern verleiht, das dem Original vielleicht noch fehlte. Nach der Pause betritt Roland Kalus, der Mitbetreiber des Kulturguts, mit seiner Gitarre die Bühne. „How my Garden grows“ stellt er vor: „Mein erster Bechtolsheimer Song“. Kalus‘ Stil ist ein ganz anderer. Bluesiger könnte man sagen. Und man hört den Generationsunterschied - nicht nur in der Musikauswahl. Auch er interpretiert neben eigenen Kompositionen bekannte Titel, so zum Beispiel „Somewhere over the rainbow“ in seiner eigenen Version. Zu Stevie Wonders „If it´s magic“ begrüßt Kalus seine Partnerin, die Sängerin - Elke Diepenbeck. Diepenbeck singt locker und jazzig und lehrt uns außerdem: Die Melodika ist ein verkanntes Instrument…
Als Abschluss kommt Agustín Amigó zu den beiden und zu Dritt interpretieren sie ein Irisches Traditional „The water is wide“. Mit dem sacht swingenden Schlaflied von Silje Nergaard verabschiedet sich das Kulturgut-Team für diesen Abend von seinen Gästen.


